Behinderten-Sporverband BerlinAktion MenschInklusion durch Sport

Förderantrag

Das Projekt:  Inklusives Frauenfußball-Turnier
Verein:  Frau am Ball Berlin e. V.
Datum:  18. April 2015

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Berlin | Senatsverwaltung für Inneres und Sport Aktion Mensch

Inklusives Frauenfußball-Projekt 2015
von „Frau am Ball Berlin e.V.“

Am Sonnabend, den 18.04.2015, fand ein Inklusives Frauenfußball-Turnier statt, das von „Frau am Ball Berlin e.V.“ in der Turnhalle des Barnim Gymnasiums in Berlin-Wartenberg durchgeführt wurde.

Die teilnehmenden Teams waren:

  1. Teams der Frauenmannschaft der „Berliner Werkstätten gGmbH (BWB)“
  2. Team von „CHAMPIONS ohne GRENZEN e.V.“, ein interkulturelles Sportprojekt von und für Flüchtlinge
  3. Team der Frauenfreizeitmannschaft vom Tempelhofer Feld, um die Journalistin Hilke Rusch
  4. Teams von „Frau am Ball Berlin e.V.“

In einer tollen Atmosphäre war es für viele der Freizeitsportlerinnen der erste Kontakt zu fußballspielenden Frauen mit Behinderungen. Es wurde sehr freundschaftlich gespielt. Auch die Werkstattmannschaft sollte inklusive sein. Sie fand jedoch im Vorfeld keine Mitspielerinnen ohne Behinderung. Daher hatten sie im Turnier Schwierigkeiten ihr Spiel zu machen. Ließen sich jedoch nicht die Butter vom Brot nehmen, und hatten viel Freude am Dabeisein.

Unangefochten gewonnen hat das Frauenteam vom Tempelhofer Feld, das auf seinen ersten Platz zu Gunsten der anderen Teilnehmerinnen verzichtete, und sich nochmals sehr für das Erlebnis bedankten.

Den zweiten Platz belegte das Team von den „CHAMPIONS ohne GRENZEN e.V.“, und Team 2 von „Frau am Ball Berlin e.V.“ konnte sich den dritten Platz erspielen.

Am Ende waren alle froh, mal wieder einen tollen Fußballtag gehabt zu haben. Die Idee Inklusion im Frauenfußball hatte ihre ersten Schritte gemacht, und dabei auch deutlich Probleme beim Gleichgewicht bemerkt. Letztlich braucht es mehrere fußballbegeisterte Frauen ohne Behinderung, die ein solches Treffen ganz im Sinne der Frauen mit Behinderung gestalten. Erste Begegnungen wurden dafür geschaffen.

Sehr hilfreich waren die zwei Schiedsrichter vom Schwulenverband, die sehr aufmerksam und freundlich die Spiele geleitet haben.

Jede der Spielerinnen erhielt ein T-Shirt als Gastgeschenk. Die Medaillen überreichte die Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg, Birgit Monteiro, und verriet den Spielerinnen, dass sie selbst lange Fußball gespielt hat.