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Der 4. Februar ist Weltkrebstag

Die Welt-Krebsorganisation (UICC) ruft anlässlich des Weltkrebstages unter dem Motto „Ich bin und ich werde” dazu auf, über die Möglichkeiten der Krebsprävention und der Krebsfrüherkennung zu informieren. Diesen Anlass möchte der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. (BSB) als größter Anbieter für Rehasport in Berlin nutzen, um auf eine Option zur Krebsprävention und -Rehabilitation aufmerksam zu machen: Sport!

Körperliche Aktivität kann helfen, das Risiko an Krebs zu erkranken, zu minimieren. Ein regelmäßiges Bewegungstraining trägt aber auch dazu bei, die Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung sowie der Therapie besser zu überstehen. Zudem konnte gezeigt werden, dass Patient*innen, die sich sowohl vor als auch nach der Krebsdiagnose regelmäßig bewegt haben, eine bessere Prognose aufwiesen, die Krankheit zu überstehen.

In Berlin werden Krebssportangebote durch den BSB zertifiziert. Die Rehabilitationssportangebote bei Krebserkrankungen umfassen unter anderem Gymnastik (im Wasser), Schwimmen, Leichtathletik und Bewegungsspiele an (weitere Informationen unter www.sportreha.berlin).

Folgende Vereine sind durch den BSB anerkannt:

  1. Behinderten Sportverein Wedding-Reinickendorf
  2. Behindertensportverein Berlin-Mitte e.V.
  3. Berliner Turn-Verein Olympia e.V.
  4. Brandenburgischer Präventions- und Rehabilitationssportverein e.V.
  5. Gesundheits- und Rehasportverein an den DRK Kliniken Berlin e.V.
  6. Gesundheitssport Berlin Hirschgarten e.V.
  7. Kietz für Kids – Freizeitsport e.V.
  8. Krebssportgemeinschaft Berlin e.V.
  9. MGB Menschen Gemeinschaft Berlin 05 e.V.
  10. Physio-Fit e.V.
  11. pro-fit Köpenick e.V. am Rehazentrum Köpenick
  12. Sportclub Berlin e.V. Abteilung Rehabilitationssport und Gesundheitssport
  13. Sporttreff Karower Dachse e.V.
  14. Versehrten Sportverein Spandau e.V.

Trotz dieser Auswahl erhofft sich BSB-Geschäftsführer Klaas Brose eine Erweiterung des Angebots. “Wir müssen mehr Sportangebote für krebskranke Kinder in Berlin ins Leben rufen”, so Brose. Auf verschiedenen Ebenen möchte man mehr Übungsleiter*innen für den Bereich begeistern und spezialisieren. Daher übernimmt der Deutsche Behindertensportverband  in der Bewegungsoffensive „Bewegung gegen Krebs" das Teilprojekt „Qualifizierungsmöglichkeiten im Rehabilitationssport in der Onkologie". Ziel ist es, die bisherigen Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich Rehabilitationssport zu sichten und darauf aufbauend einheitliche und qualitativ hochwertige Aus- und Fortbildungsinhalte für Übungsleiter*innen zu erarbeiten. Eine Anmeldung ist unter www.sportbildung.berlin möglich.

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