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Mehr Weltrekorde denn je bei IDM 2019

Bundestrainerin Schinkitz sieht Nationalteam
gewappnet für WM in London

Berlin, 07.06.2019

Mit 30 neuen Weltrekorden bogen die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im Schwimmen für Menschen mit Behinderung 2019 heute auf die Zielgerade ein. Das "schnelle Berliner Wasser" in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark wurde auch am Finaltag seinem Ruf gerecht. Bereits in der Vormittagssession präsentierten sich die Athlet/innen in Hochform und stellten zahlreiche Bestmarken auf.

Josia Topf

Josia Topf

Den Anfang machte Matz Topkin (S4), der über die 100m Rücken einen neuen Weltrekord schwamm. Über die gleiche Distanz markierten Malte Braunschweig (S9) und Josia Topf (S3) weitere deutsche Rekorde. Josia Topf erreichte am Vormittag nicht nur seine insgesamt zehnte nationale Bestmarke bei dieser IDM, sondern stellte über die 50m Schmetterling zudem seinen ersten Weltrekord auf. Noch euphorischer wurden die Zuschauer, als Lokalmatadorin Gina Böttcher (SC Potsdam, S4) über die 200m Lagen den aktuellen Weltrekord knackte. Bei dieser Rekordflut durfte eine Sportlerin natürlich nicht fehlen: Alice Tai (GBR, S8) erbeutete eine neue Bestmarke über 50m Schmetterling und sammelte damit ihren sechsten Weltrekord der IDM 2019 ein. Weitere Rekordzeiten gab es in den grandiosen Rennen der Frauen und Männer über 200m Brust - Elena Krawzow (Berliner Schwimmteam, S12), Colleen Young (USA, S13), Andrei Kalina (RUS, S8), Artur Safutdinov (RUS, S12) und Rogier Dorsman (NED, S11) sorgten für die Weltrekorde 35 bis 39 bei der diesjährigen IDM. Nichtsdestotrotz ist die Veranstaltung auch ein Wettbewerb für den ambitionierten Nachwuchs. Mit Skadi Elisabeth Glander startete heute eine Schwimmerin, die im Jahr 2009 geboren wurde. Im Jugendfinale über 100m Rücken erreichte die Sportlerin des MFZK Schwerin den ersten Rang.

In den Endläufen unterbot Gina Böttcher ihren eigenen Rekordlauf vom Vormittag über 200m Lagen. Verena Schott (BPRSV Brandenburg, S6) räumte in dieser Schwimmart die Goldmedaille ab. Für den Schlusspunkt sorgten Elena Krawzow und Alice Tai im Rennen über 50m Schmetterling. Sie schickten die IDM mit Weltrekord Nummer 41 und 42 in die einjährige Pause.

Bundestrainerin Ute Schinkitz zeigte sich nach dem Ende der IDM sehr zufrieden: „Wir sind froh, dass wir die IDM als Zielwettkampf für die Quali nehmen können, weil wir wissen, dass hier immer ein hohes Level ist. Auch wenn die Athleten vorher schon die Norm geschafft haben, hier haben sie die Zeiten bestätigt und sogar noch verbessert. Das macht uns zuversichtlich, dass wir bei der WM um Finalplatzierungen und Medaillen mitkämpfen können."

Alle Ergebnisse und viele weitere Informationen unter www.idm-schwimmen.de.

Bundestrainerin Ute Schinkitz (r.) mit einer Schimmerin

Bundestrainerin Ute Schinkitz (r.) mit einer Schimmerin

Fotos © BSBerlin