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BSB feiert ersten World Blind Sports Day

Ein Fußballer im Deutschland-Trikot mit blickdichter Brille führt den Ball mit dem Fuß. Im Hintergrund ein kleines Stadion mit Zuschauern.

2017 fand die Europameisterschaft im Blindenfußball in Berlin statt. ©Ralf Kuckuck/BSB

Die International Blind Sports Federation (IBSA) hat anlässlich des 40-jährigen Bestehens dazu eingeladen, sich am 24. April am ersten World Blind Sports Day zu beteiligen.

Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin (BSB) nutzt das heutige Datum und den ersten World Blind Sports Day, um seine Sportangebote für Menschen mit Sehbehinderung vorzustellen und noch mehr Menschen zur Teilnahme zu motivieren. In Berlin existieren aktuell 36 Angebote für Menschen mit Sehbehinderung in folgenden Sportarten:

Tauchen
Gymnastik
Bogenschießen
Fußball
Radsport
Schwimmen
Tanzen
Showdown
Goalball
Herzsport
Kanu
Rudern
Rücken/Wirbelsäulengymnastik
Faszientraining
Yoga
Bewegungsspiele

Die gesamte Übersicht finden Sie in der Online Datenbank Breitensport des BSB.

„Wie sind stolz mithilfe unserer Mitgliedsvereine diese Bandbreite an Sportangeboten für Menschen mit einer Sehbehinderung anzubieten“, erklärt BSB-Präsident Özcan Mutlu. „Neben erfolgreicher Teilhabe aller Menschen im Sport schaffen auch einzelne Talente immer wieder den Sprung in den Spitzensport und zu den Paralympics. Aktuell sind die Schwimmerin Elena Krawzow und Leichtathlet Thomas Ulbricht hervorzuheben“, so Mutlu.

Kürzlich ist zudem eine Blindenfußball-Mannschaft bei Hertha BSC entstanden und aktuell formiert sich ein Team Goalball in Berlin. Mutlu: „Wir sind auf einem guten Weg, doch wir wollen noch mehr Menschen mit Sehbehinderung für den Sport begeistern. Deshalb rufen wir dazu auf, dass sich Interessierte bei uns oder direkt bei den Vereinen melden und sich ausprobieren.“

Jeder kann am 24. April am World Blind Sports Day teilnehmen und seine Bilder und Videos mit #IBSA40 teilen. IBSA wird die Updates auf seinen Social-Media-Plattformen veröffentlichen.

Der Verband IBSA wurde 1981 im UNESCO-Hauptquartier in Paris gegründet und hat sich seitdem zum weltweit führenden Gremium für die Entwicklung von Sportarten für Menschen mit Sehbehinderungen entwickelt, das acht Sportarten regelt und Fachwissen zu Klassifizierung und Zugänglichkeit bereitstellt.

IBSA ermutigt die Menschen, den Welttag des blinden Sports zu feiern, indem sie einen Sport für sich selbst ausprobieren - unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.

IBSA-Präsident Jannie Hammershoi sagte: „Da die COVID-19-Beschränkungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene unterschiedlich sind, wollten wir den Menschen etwas anderes bieten, das sie zu Hause oder mit Freunden und Familie tun können. Es gibt eine Vielzahl von Einzel- und Mannschaftssportarten, die von Menschen mit Sehbehinderungen auf der ganzen Welt ausgeübt werden - dies ist Ihre Chance, etwas Neues auszuprobieren und sich selbst herauszufordern. Wir möchten von Ihren Erfahrungen hören und sie mit der Welt teilen, damit wir noch mehr darüber berichten können, wie unglaublich blinde und sehbehinderte Sportler sind.“