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Paralympics-Medaillen für Berlin

Stefanie Grebe erreichte in Tokyo Bronze. ©Mika Volkmann

Bei den Paralympischen Spielen in Tokio vom 24. August bis 5. September 2021 erzielten die Berliner Para-Stars außerordentliche Leistungen. Elena Krawzow, Stefanie Grebe, Felicia Laberer und Ali Lacin konnten ihre Auftritte sogar mit Medaillen krönen.

Krawzow sicherte sich über ihre Paradedisziplin Brustschwimmen (100 Meter) die Goldmedaille in ihrer Startklasse. Lacin wurde mit einer herausragenden Leistung im Sprintrennen über 200 Meter Dritter und fliegt ebenso mit Edelmetall dekoriert heim. Im Para-Tischtennis konnte Stefanie Grebe ebenso eine Bronzemedaille wie die erst 20-jährige Felicia Laberer im Para Kanu über 200 Meter.

„Es ist großartig, dass sich diese Aushängeschilder des Berliner Para-Sports mit den Medaillen für ihre harte Arbeit in den letzten fünf Jahren belohnt haben. Ich ziehe meinen Hut vor diesen Leistungen und gratuliere von ganzem Herzen“, erklärt Özcan Mutlu, Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin (BSB).

Auch die anderen sieben Teilnehmenden aus Berlin konnten sich in Japan präsentieren. Für die viermalige Paralympics-Starterin Katharina Krüger war nach der ersten Runde des Rollstuhltennis-Turniers Schluss. Auch Goalballer Michael Dennis und Michael Merten, Trainer der Sitzvolleyballer, mussten nach der jeweils sehr spannenden Vorrunde die Koffer packen.

Mutlu dankt Berliner Tokyo-Team 

Neben dem Erfolg von Elena Krawzow konnte sich das Berliner Schwimmteam über viele weitere Glanzleistungen der eigenen Schützlinge freuen. In ihren ersten paralympischen Spielen erreichten Mira Maack, Marlene Endrolath und Malte Braunschweig jeweils mindestens einen Finallauf. Auch Justin Kaps konnte bei seiner Premiere auf der großen Bühne wichtige Erfahrungen sammeln.

Aus Berliner Sicht wurden die diesjährigen Spiele mit den Rennen von Felicia Laberer und Tom Kierey im Para-Kanu beendet. Der ehemalige Weltmeister Kierey fuhr im Finale über 200 Meter auf Rang sechs. Nachwuchshoffnung Laberer holte bei ihrem Paralympics-Debüt Bronze.

Allen Tokyo-Rückkehrenden aus Berlin gab BSB-Präsident Mutlu Worte mit auf die Heimreise: „Die Stadt Berlin ist stolz auf euch und wir als BSB können uns nur bedanken, dass ihr unsere Arbeit so hervorragend repräsentiert habt. Die gesammelten Erfahrungen kann euch niemand mehr nehmen. Die Paralympischen Spiele hatten hierzulande mehr Öffentlichkeit denn je – das ist auch euer Verdienst!“