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Zeitplan für Tokyo: Wann starten die Berliner*innen?

Mehrere Menschen in schwarz-rot-goldener Kleidung. Einige von ihnen tragen Deutschland-Fahnen.

Das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier der Paralympics 2021. ©Oliver Kremer

Das Warten hat ein Ende: Heute starten 134 Athletinnen und Athleten vom Deutschen Behindertensportverband in die Paralympics in Tokio. Bis 5. September will das „Team Deutschland Paralympics“ in Japan für Furore sorgen. Auch Athletinnen, Athleten und ein Trainer aus Berlin sind dabei.

Den Start machen am 25.08. die Para-Schwimmerin Marlene Endrolath vom Berliner Schwimmteam, Stefanie Grebe im Tischtennis und Goalball-Spieler Michael Dennis. Mit Dennis von der Sportgemeinschaft Handicap startet ein amtierender Europameister in Japan. Auch Grebe ist bereits als Silbermedaillen-Gewinnerin bei den Paralympics 2016 dekoriert.

Zwei Tage später starten die Rollstuhl-Tennis-Spielerin Katharina Krüger und Schwimmerin Mira Jeanne Maack ins Abenteuer Tokyo. Maack ist mit erst 17 Jahren die jüngste Teilnehmende aus Berlin. Für Krüger sind es bereits die vierten Paralympics. Seit Peking ist sie jedes Mal dabei. Damit ist die 31-jährige Tennisspielerin von den Zehlendorfer Wespen die erfahrenste Berliner*in.

Para-Kanu startet erst im September

Am 28. August beginnt die paralympische Reise für Leichtathlet Ali Lacin. Er möchte im Weitsprung eine Top-Leistung abliefern, bevor er am 03.09. im Sprint mit einer Medaille liebäugelt. Auch Justin Kaps vom Berliner Schwimmteam und der Berliner Bundestrainer der Sitzvolleyballer starten am 28. August in ihren Wettkämpfen. Merten trainiert neben dem Nationalteam auch die Sitzvolleyballer des SCC Berlin.

Bei den Para-Schwimmer*innen Elena Krawzow und Malte Braunschweig dürfte einen Tag später der Puls steigen. Beide haben ihre ersten Wettkämpfe am 29. August. Für Braunschweig sind es die ersten Paralympics, Krawzow holte sich bereits bei den paralympischen Spielen 2012 die Silbermedaille über 100 Meter Brust und möchte auch dieses Mal um Edelmetall mitschwimmen.

Als letzte Startende aus Berlin werden Tom Kierey und Felicia Laberer in der Disziplin Para Kanu am 2. September in die Spiele von Tokyo starten. Laberer gilt mit ihren 20 Jahren als großes Talent und ist erst kürzlich nach Berlin gewechselt. Auch Tom Kierey möchte es noch einmal wissen und hat sich intensiv auf die Spiele vorbereitet.

„Zum Auftakt der Paralympics in Tokyo wünschen wir allen Athleten und Athletinnen viel Erfolg bei der Medaillenjagt. Einmal mehr wird sich zeigen, dass Sport das verbindende Element zwischen Herkunft, Religion, Geschlecht oder Behinderung ist. Wir drücken die Daumen und sind stolz, dass diese elf Menschen den Parasport Berlins bei den paralympischen Spielen 2021 repräsentieren“, erklärt der Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, Özcan Mutlu.

Im TV

Vom 25. August bis 5. September wechseln sich ARD und ZDF mit der täglichen Berichterstattung aus Tokio ab. Jeden Vormittag (in der Regel 9 bis 13 + 14 bis 15 Uhr MEZ) werden die Entscheidungen der deutschen Sportler*innen im Free-TV übertragen. Zusätzlich gibt es Livestreams auf sportschau.de und zdfsport.de. Darüber hinaus bietet das IPC auf seinem YouTube-Kanal Livestreams mit englischem Kommentar zu 19 von 22 Sportarten (ausgenommen sind Rollstuhlfechten, Para Gewichtheben und Para Taekwondo) an: www.youtube.com/user/ParalympicSportTV