Übungsleiter_innen

Das Qualifizierungssystem des BSB bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich neben Beruf, Ausbildung oder Studium weiterzuentwickeln. Wer eine Übungsleiter-Lizenz erwerben möchte, um hinterher haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich als Übungsleiter_in zu arbeiten, hat mehrere Optionen. Die qualifizierten Ausbildungen vermitteln Ihnen das nötige Handwerkszeug für das eigenständige Leiten einer Sportstunde im Verein. Die Übungsleiter_innen-Lizenzen, die beim BSB angeboten werden, sind alles Lizenzen des Deutschen-Olympischen-Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Dank dieses sogenannten DOSB-Lizenzsystems lassen sich die erworbenen Qualifikationen transparent einschätzen und miteinander vergleichen. Die Lizenzen gelten im gesamten Bundesgebiet.

Für welche Lizenz entscheide ich mich?

Die Ausbildung ist Modular aufgebaut. Teil jeder Lizenz ist die Grundlagenausbildung (Block 10/P8/P16) und ein selbst gewählter Profilblock.

Je nachdem welche Sportgruppe Sie leiten möchten, entscheidet über den Ausbildungsgang.
Möchten Sie zertifizierten Rehabilitationssport anbieten, sollten Sie die Ausbildung B-Übungsleiter Rehabilitationssport durchlaufen.
Wenn Sie sich für inklusiven Breitensport interessieren und eine Breitensportgruppe für jung oder alt eröffnen oder Ihre Sportart inklusiv gestaltenwollen, dann sind Sie bei der Ausbildung C-Übungsleiter Breitensport für Menschen mit Behinderung richtig. Der BSB bietet dieses explizit mit dem Schwerpunkt Inklusion.

Sie haben vielleicht bestimmte Vorstellungen, welche Personen mit welchen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen Sie unterrichten möchten. Sie sollten mit diesem Wunschschwerpunkt starten.
Im Anschluss an Ihre Übungsleiterausbildung dürfen Sie nur diejenigen Personen unterrichten, welche den Erkrankungen Ihres gewählten Ausbildungsprofiles entsprechen.
Weitere Rehasporrtlizenzen zu erwerben ist jederzeit möglich.
 

 

Sie lernen in diesem Profil Menschen jeden Alters mit den nachfolgenden Erscheinungsformen zu unterrichten:

Wirbelsäulen-/Haltungsschäden, Missbildungen von Gliedmaßen, Amputation, Gelenkschäden (z.B. Arthrosen), Gelenkersatz, Morbus Bechterew, Osteoporose, Krebserkrankungen.

Im Schema der Ausbildung wird  Orthopädie auch als Block 30 bezeichnet.

Sie lernen in diesem Profil Menschen jeden Alters mit den nachfolgenden Erscheinungsformen zu unterrichten:

Herz-/ Kreislauferkrankungen (Herzsport), Asthma und Allergien (Lungensport), Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen, periphere arterielle Verschlusskrankheit.

Im Schema der Ausbildung wird  Innere Medizin auch als Block 40 bezeichnet.

Sie lernen in diesem Profil Menschen jeden Alters mit den nachfolgenden Erscheinungsformen zu unterrichten:

Cerebrale Bewegungsstörungen, Epilepsie, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Poliomyelitis (Kinderlähmung), erworbene- und angeborene Querschnittslähmungen (z.B. nach Unfall oder durch Spina bifida), Schlaganfall, Demenz, Schädelhirntrauma.

In Berlin findet viel Praxis im Sportrollstuhl statt.

Im Schema der Ausbildung wird  Neurologie auch als Block 60 bezeichnet.

Sie lernen in diesem Profil Menschen jeden Alters mit den nachfolgenden Erscheinungsformen zu unterrichten:

Intellektuelle Beeinträchtigung, Lernbehinderung, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, Teilleistungsstörungen, Umgang mit herausforderndem Verhalten.

Im Schema der Ausbildung wird  Intellektuelle Beeinträchtigung (oder auch die alte Bezeichnung: geistige Behinderung)  auch als Block 70 bezeichnet.

Sie lernen in diesem Profil Menschen jeden Alters mit den nachfolgenden Erscheinungsformen zu unterrichten:

Neurosen (u.a. Angst-, Zwangsneurosen, Phobien), Depressionen, Persönlichkeitsstörungen (u.a. Narzisstische-, Borderline-Störungen), Psychosomatik, Suchterkrankungen (u.a. Alkohol, Drogen-,Spielsucht), Schizophrenie, Autismusformen

Im Schema der Ausbildung wird  Psychiatrie auch als Block 80 bezeichnet.

Sie möchten, dass in ihrer Sportgruppe Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam Sport treiben?

Der BSB bietet einerseits viele Fortbidungen im Bereich Inklusion an, andererseits besteht die Möglichkeit, sich mit der Übungsleiter_innen C- Lizenz zu qualifizieren. Hier werden praktische und theoretische Grundlagen vermittelt. Falls Sie bereits im Besitz einer anderen Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sind, können Sie einen verkürzten Grundlagenblock besuchen und anschließend das sportartübergreifende Breitensportmodul (den sogenannten Block 100) belegen. Die Profile aus dem Rehasport können bei Bedarf und Zielrichtung jederzeit angeschlossen werden und werden als Lizenzverlängerung anerkannt.

Sobald Sie sich für eine Lizenzprofil entschieden haben, finden Sie auf dem Anmeldeportal Sportbildung alle weitere Informationen.
Der sogenannte Lizenz-Guide hilft Ihnen den richtigen Lehrgang zu finden.

 

Im Folgenden haben wir Ihnen häufig gestellte Fragen zusammengestellt:

Nein: Wenn Sie eigene Sporterfahrungen haben und an Sport interessiert sind, können Sie eine Ausbildung beim BSB besuchen.

Wir heißen jeden/jede mit dem Mindestalter von 18 Jahren bei den Lizenzausbildungen willkommen. Die Lizenzvorstufen, z.B. Sportassistenz, können auch im jüngeren Alter absolviert werden.

Sie können die Ausbildungen auch ohne Mitgliedschaft oder Tätigkeit bei einem Verein besuchen. Die Lehrgangspreise sind jedoch mit einem Verein geringer als ohne Verein. Es lohnt sich in Kontakt mit unseren BSB Vereinen zu treten. 

 

Für BSB und DBS Mitgliedsvereine sind die Kosten am geringsten. Es gilt dabei die Preiskategorie A. Die nächste Preiskategorie B gilt für gemeinnützige Sportvereine, die nicht zur BSB oder DBS Familie gehören. Wer noch mit keinen Verein Kontakt hat, kann sich unter Preiskategorie C direkt einbuchen.

Hier finden Sie das Formular für "Vereinsbestätigung". Dieses können Sie benutzen, wenn Sie keine anderen Unterlagen vom Verein vorliegen haben. Sie benötigen nur einen Vereinsnachweis, wenn Sie die Preiskategorie A oder B nutzen möchten.

Die Lehrgänge sind nicht als Bildungsurlaub vom Berliner Senat freigeben. Dies muss individuell mit dem jeweiligen Arbeitgeber verhandelt werden. Der BSB kann mit einem offiziellen Schreiben lediglich unterstützen.

Sie können bei der Agentur für Arbeit mit dem für Sie zuständigen Berater oder Beraterin sprechen. Übungsleiter_innen melden uns aktuell zurück, dass dies oft Erfolg verspricht.

Sprechen Sie ggf. mit der Rentenversicherung, auch diese übernimmt in Einzelfällen Ausbildungskosten.

Falls Sie einen Prämiengutschein mit dem Ziel  "Übungsleitung Rehabilitationssport" besitzen oder bekommen werden, beachten Sie bitte dieses Merkblatt. Wenn die Bedingungen erfüllt werden können und Sie einen Platz in Ihrem Wunschlehrgang erhalten können, kann der BSB diese Prämiengutscheine annehmen.

Sportvereine unterstützen ebenfalls in Einzelfällen, indem Sie zum Beispiel nach erfolgreichem Abschluss Kosten bezuschussen. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Verein und fragen Sie nach.

 

Anspruchsvolle Ausbildung durch qualifizierte Lehrkräfte: Fachlich und methodisch geschulte und kompetente Lehrkräfte garantieren die hohe Qualität der jeweiligen Ausbildungen.

Transparenz und Vergleichbarkeit durch das Lizenzsystem: Dank des DOSB-Lizenzsystems lassen sich erworbene Qualifikationen transparent einschätzen und bundesweit miteinander vergleichen.

Entwicklungsmöglichkeiten: Das Qualifizierungssystem bietet allen Interessierten die Möglichkeiten, sich neben Beruf, Ausbildung, Studium oder Schule weiterzuentwickeln.

Kostengünstige und flächendeckende Qualifizierungsangebote: Die Sportverbände sind gemeinnützig und verfolgen innerhalb ihres Ausbildungssystems keine kommerziellen Interessen. So zeichnen sich die Teilnehmergebühren je nach Bundesland und Fördersystem durch Sozialverträglichkeit aus. Dezentrale Strukturen ermöglichen außerdem flächendeckende Qualifizierungsangebote.

Qualitätssicherung durch lebenslanges Lernen: Wer eine DOSB-Lizenz erwirbt, schließt damit seinen Lernprozess nicht ab. Regelmäßige Fortbildungen sind verpflichtend, um zu gewährleisten, dass immer nach neuesten Erkenntnissen und Anforderungen im Verein gearbeitet wird.

DOSB-Lizenzen sind Qualitätsmerkmale: Viele staatliche und gesellschaftliche Institutionen erkennen DOSB-Lizenzen in ihren Systemen an. Vereine können so beispielsweise Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln erhalten, wenn sich Personen mit DOSB-Lizenzen bei ihnen engagieren.

Sie benötigen Versicherungen: Eine Berufshaftpflichtversicherung sollte jeder haben und eine Berufshaftpflichtversicherungen ist sinnvoll, da Sie die Verantwortung für Personen in Ihren Sportgruppen übernehmen.

Alle Vereine sind in ihren Zahlungen an Übungsleiter_innen individuell und autonom. Das Honorar ist unterschiedlich, es kann bis zu 45 € pro Stunde reichen. Zahlreiche Übungsleiter_innen arbeiten aber auch ehrenamtlich oder für eine Aufwandsentschädigung. Sie benötigen für eine selbständige Tätigkeit unbedingt mehr als einen Auftraggeber.

Die erste Qualifizierung mit einer DOSB-Lizenz sollte erfolgreich abgeschlossen sein. Bilden Sie sich dennoch weiter regelmäßig fort.

Vereine bieten ebenfalls die Möglichkeit von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen. Fragen Sie einfach nach.

Erstellen Sie Ihren eigenen Business- und Marketingplan. Wieviel möchten Sie arbeiten und wo können Sie tätig werden? Alle Selbständigen sind individuell. Klären Sie, ob Sie eine freiberufliche Selbständigkeit ausüben werden oder ob Sie einer selbständigen Gewerbetätigkeit nachgehen werden. Ein Gewerbe muss beim Finanzamt angemeldet werden.

Prüfen Sie, ob Sie sich freiwillig bei einer Berufsgenossenschaft (BG) versichern möchten.

Freiberufler können immer zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung wählen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Sprechen Sie mit anderen selbständigen Übungsleiter_innen, die Sie während der Ausbildung in den Vereinen kennenlernen. Nehmen Sie unbedingt externe Beratungsangebote zu Selbständigkeit wahr. Diese finden Sie bei Organisationen und bei einer Steuer- und Rechtsberatung.

Bitte beachten Sie die Besonderheiten während der Corona-Pandemie:

Für Lizenzen mit einer Gültigkeit bis zum 31. März 2020 gilt ab sofort eine Sonderregelung. Diese Lizenzen können bis zum 31. Dezember 2020 verlängert werden. Dadurch sollen die Übungsleiter*innen die Möglichkeit erhalten eine Fortbildung innerhalb des neuen Gültigkeitszeitraumes zu absolvieren. Dabei gelten folgende Voraussetzungen:

  • Der*die Übungsleiter*in war in einer der abgesagten Fortbildungen angemeldet.

und/oder

  • Der*die Übungsleiter*in meldet sich aktiv bei der lizenzausstellenden Stelle und erkundigt sich nach Verlängerungsmöglichkeiten.

Es gilt: Senden Sie Ihren Verlängerungsantrag wie gewohnt an bildung@bsberlin.de. Wir werden die aktuellsten Regelungen anwenden.

Ob eine Ausweitung dieser Regelung notwendig wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar.

 

Ob die ausgefallenen Fortbildungen nachgeholt werden, kann aus organisatorischen bzw. konzeptionellen Gründen nicht garantiert werden. 

Sollte eine ausgefallene Fortbildung neu ausgeschrieben werden, werden die Teilnehmer, denen abgesagt wurde, benachrichtigt und können sich durch eine kurze Bestätigung per E-Mail an service@bsberlin.de zur neuen Fortbildung anmelden.

Auf www.sportbildung.berlin werden nun auch Webinare angeboten. Diese werden über den Videokonferenzanbieter Zoom stattfinden.

Nach einmaliger Registrierung können Sie sich zu den Fortbildungen anmelden. Nach der Anmeldung  erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und die Rechnung per E-Mail und spätestens zwei Tage vor Fortbildungsbeginn eine separate E-Mail mit den Zugangsdaten für die Online-Fortbildung.

Datenschutzhinweise und Informationen zu Zoom finden Sie unter Downloads - Qualifizierung.

Weitere Ausbildungen

Der BSB hat weitere Ausbildungen im Programm, die außerhalb der DOSB Richtlinien durchgeführt werden. Damit sollen Spezialthemen und Trends aufgegriffen werden.

Mädchen und Frauen mit Behinderung sind in unserer Geselschaft und auch beim Sport vielfältigen Übergriffen und manchmal auch gewaltvollen Situationen ausgesetzt. Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstsein können helfen diese Situationen besser zu verstehen und sich dagegen zu wehren. Übungleiterinnen, die diese Übungen künftig anbieten möchten, benötigen nach den Richtlinien des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. eine Weiterbildung, die sie in besonderer Weise darauf vorbereitet. An insgesamt viereinhalb Wochenenden bereitet diese Maßnahme auf ein interessantes Arbeitsfeld im Rehabiliationssport vor und bietet Ihnen eine fundierte Basis um mit der künftigen Zielgruppe sicher und kompetent umzugehen. Weitere Voraussetzungen und Inhalte im einzelnen finden Sie auf unserem Flyer. Bei Fragen wenden Sie sich gerne per Mail an Dagmar Kubanski.

In der Fortbildung werden Ihnen die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die physischen, psychischen und sozialen Aspekte bei Krebspatient_innen nähergebracht. Es werden ebenso abwechslungsreiche Möglichkeiten aufgezeigt, das erlangte theoretische Wissen in die Sportpraxis und dort insbesondere in der Krebsnachsorge in Form von Rehabilitationssportangeboten umzusetzen. Die Fortbildungsstruktur wird aktuell in einem Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Behindertensportverbandes entwickelt. Es ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Landessportbund Berlin in 2021 geplant. Die Fortbildung wird auf www.sportbildung.berlin ausgeschrieben werden.

Im Verein, jeder für sich – oder auch inklusiv: Menschen mit Behinderung können seit 1952 das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Es soll Menschen mit Behinderung durch Sport eine vielseitige Leistungsfähigkeit ermöglichem. Außerdem kann der Sport vor weiteren Erkrankungen schützen, Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit fördern, Anreiz zu einer regelmäßigen Sportaktivität sein und die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft (Inklusion) ermöglichen.

Inhalte der Zusatzqualifikation sind: Bedeutung des Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung, medizinische  und behinderungsspezifische Grundlagen für die Vorbereitung und Abnahme, Informationen über Behinderungsklassen, Handhabung der Prüfbedingungen, praktische Umsetzung und Kooperation vor Ort.

Der Lehrgang richtet sich an Sportabzeichen-Prüfer/-innen, die im Besitz eines gültigen Prüferausweises für das Deutsche Sportabzeichen sind.

Information für DBS-Lizenzinhaber: Der Lehrgang wird zur Verlängerung der Übungsleiter C-Lizenz Breitensport und Übungsleiter B-Lizenz im Rehabilitationssport mit 8 Lerneinheiten anerkannt. Es ist in unserem Anmeldeportal ausgeschrieben.

Wir kommen aber auch gern zu Ihrer Einrichtung oder Schule, wenn sich genügend Interessierte finden. Sprechen Sie uns an: Nele Wiek.

Lizenzvorstufen

Sportassistent_innen unterstützen Übungsleiter_innen bei der Planung und Durchführung von Übungsstunden. Sie arbeiten mit erfahrenen Trainer_innen zusammen und übernehmen zum Beispiel die Anleitung von Spielen, die Gestaltung einzelner Stundenteile oder die Betreuung von Teilgruppen.

Sportassistent_innen können können ihre Ideen darüber hinaus bei ihrem Verein einbringen, z.B. bei Spielfesten, Vereinsevents, Trainingslagern oder Ausflügen. Die Teilnehmer_innen der Ausbildung erhalten einen Überblick über Möglichkeiten sich im Verein zu engagieren. Die Ausbildung umfasst in Berlin 32 Lerneinheiten (4 Tage), in denen praxisorientiert Basiswissen zu folgenden Inhalten vermittelt wird: Kleine Spiele, Rituale und Bewegungsangebote für Sportgruppen, Sportangebote, Sicherheit im Sport, Aufbau einer Übungsstunde im Verein, Betreuung von Teilnehmer_innen, kleine Projekte organisieren und durchführen, Beteiligungsmöglichkeiten und Ansprechpersonen im Verein und Verband.

Alle sind willkommen! Wir freuen uns insbesondere über Menschen, die nicht so gut lernen können und von Sport begeistert sind. Bitte erfragen Sie die nächsten Termine bei uns unter service@bsberlin.de.

 

Wir bieten in Kooperation mit dem Berliner Institut für settingorientierte Gesundheitsförderung (BISOG) die Weiterbildung zum/ zur sogenannten Kiez-Übungsleiter_in an. Die Teilnehmer_innen dieses Zertifikatskurses werden qualifiziert, niedrigschwellige und offene Bewegungsangebote in nachbarschaftlichen Einrichtungen sowie Parks und Freiflächen im öffentlichen Raum anzuleiten. Der Schwerpunkt liegt dabei mehr auf gesundheitsförderlicher Bewegung als auf Sport. Methoden zur Entspannung ergänzen die Bewegungs- und Spielideen. Bitte erfragen Sie die nächsten Ausbildungsmöglichkeiten bei uns.

Vereine

In einem Verein besteht die Möglichkeit beschäftigt zu sein, eine selbständige Tätigkeit oder eine abhängig beschäftigte Tätigkeit auszuführen. Die Gewinnung von Mitarbeiter_innen ehrenamtlich oder hauptamtlich ist für Vereine existentiell.

Warum sollten Sie als Verein Übungsleitungen mit einer DOSB-Lizenz einsetzen?

Wenn Sie in Ihrem Verein Übungsleiter_innen mit einer DOSB/DBS-Lizenz einsetzen, können Sie als sportförderungswürdiger Sportverein profitieren, indem Sie Übungsleiter-Zuschüsse beim Landessportbund Berlin beantragen. Dies ist einmal jährlich möglich.

Wie finde ich Übungsleiter_innen?

Der BSB kann Ihr entsprechendes Gesuch per Email an alle Lizenzinhaber_innen (1.200 Personen) versenden. Als nachhaltig hat es sich erwiesen, Teilnehmer_innen aus den Sportgruppen konkret anzusprechen und zu motivieren, die Übungsleiter-Ausbildung zu durchlaufen. Denken Sie bitte daran, allen Interessenten an der Ausbildung bei uns eine entsprechende Vereinsbestätigung auszuhändigen. Nur dann können diese interessierten Personen selbstständig Lehrgänge suchen und sich dort anmelden. Die Vereinsbestätigung finden Sie hier.

Wie kann ich mich für das Management von Rehasport qualifizieren?

Der BSB bietet regelmäßig Workshops an, um die Organisation von Rehabilitationssport im Verein zu vereinfachen. Die Themen handeln von den Grundlagen des Rehasport, Abrechnung, Versicherung, Beschwerdemanagement bis zur Erstberatung von Teilnehmer_innen. Melden Sie sich bei Interesse gern bei Kirsten Leow rehasport@bsberlin.de

 

Freiwillig Engagierte

Was ist freiwilliges Engagement?

In Deutschland engagieren sich mehr als 30 Millionen Menschen aktiv für das Gemeinwohl. Sie stellen sich täglich in den Dienst anderer und tragen damit wesentlich zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei. Menschen, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren, sind eine große Stütze für den Sport. Freiwilliges Engagement ist etwas für alle Menschen. Der großartigste Nebeneffekt von freiwilligem Engagement ist jedoch, , dass jede und jeder etwas lernt! In diesem informellen Bildungsbereich werden viele Kompetenzen erworben und Erfahrungen gesammelt.

Wird freiwilliges Engagement bei der Steuer berücksichtigt?

Der Staat unterstützt freiwilliges Engagement durch steuerliche Begünstigungen. Diese Anreize sind Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung. Es gibt einen steuerlichen Freibetrag für alle freiwilligen Tätigkeiten - die sogenannten Ehrenamtspauschale. Sie beträgt momentan 720 Euro im Jahr. Dieser Betrag ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Es ist jedoch zu beachten, dass dieser Betrag nicht zusätzlich zur sogenannten Übungsleiterpauschale (aktuell 2.400 Euro im Jahr) zur Anwendung kommen kann. Zusätzlich zur aktuellen Übungsleiterpauschale fallen Sozialbeiträge an. Der BSB zahlt als Helfergeld 15 Euro pro Tag. Je nach Veranstaltung erhält das Team ein Helfershirt und Verpflegung.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um den BSB und seine Vereine zu unterstützen?

Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse. Falls Sie jedoch den Bedarf sehen, sich oder eine Gruppe auf eine Tätigkeit vorzubereiten, haben wir eine kleine Schulung "Volunteering" entwickelt. Wir stellen Sportveranstaltungen und Einsatzmöglichkeiten vor und üben auch kleine Sachen praktisch. Gern bieten wir Ihnen auf Anfrage Termine an. Wir kommen auch zu Ihnen in die Schule oder in Ihre Einrichtung. Den Umfang der Schulung passen wir Ihren Bedürfnissen an.

Was macht das Freiwilligen-Team konkret?

Auf den BSB-Veranstaltungen gibt es die Tätigkeitsfelder: Wettkampf, Organisation, Sicherheit, Logistik, Auf-/ Abbau, Versorgung, VIP Betreuung, Maskottchen (Para Panda Max) und Presse. Innerhalb der Vereine gibt es je nach Sportart und Veranstaltung ähnliche Einsatzbereiche.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Sie haben im BSB-Terminkalender geschaut und interessante Sportarten gefunden, die Sie als Freiwillige_r unterstützen möchten? Dann senden Sie eine Email an Corinna Best.

Wir freuen uns über jede helfende Hand!